Ausstellung „HOLZ. Nachhaltiges Bauen in Finnland“

Gemeinsam mit der Deutsch-Finnischen-Gesellschaft Nürnberg e.V. in Kooperation mit dem Hochbauamt der Stadt Nürnberg und dem Finnland-Institut.

Die Ausstellungseröffnung am 13.07.2016 im Offenen Büro des Stadtplanungsamtes der Stadt Nürnberg fand reges Interesse.

Es begrüßte der Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich. Mari Koskela als Vertreterin der Finnlandgesellschaft erzählte nach ihrer Begrüßung einiges über das Lebensgefühl der Finnen, und erläuterte dies anhand von Beispielen aus der Ausstellung.

Inhaltlich vorgestellt und erläutert wurde die gezeigte nordische Holzbauarchitektur von Ute Ammon, Architektin im Hochbauamt der Stadt Nürnberg.

In Finnland, dem waldreichsten Land Europas, hat der Holzbau Tradition und einen Anteil am Gesamtbauvolumen von 40%. Zum Vergleich kommt Bayern, trotz steigender Quote, derzeit auf lediglich 19%.

Das Konzept der Ausstellung ging nicht nur auf architektonisch hochwertige Beispiele ein, sondern behandelte auch ökologische Aspekte und die Problematik des Klimawandels.

Auch die städtischen Planerinnen und Planer des Hochbauamtes haben sich in letzter Zeit wieder vermehrt dem Holzbau zugewandt, um – neben den ökologischen Aspekten – die Möglichkeit des hohen Vorfertigungsgrades und der damit verbundenen kürzeren Bauzeiten für den öffentlichen Bau von Gebäuden zu nutzen. In Nürnberg hat der Holzbau aber immer noch eine Ausnahmestellung. Die Stadt erwartete sich durch den Austausch mit den Erfahrungen unserer finnischen Nachbarn neue Einsichten und Anregungen.

Zusätzlich zur Ausstellung fanden an allen drei Mittwochen, jeweils um 12:00 Uhr Führungen für alle Interessierten statt, eine Führung wurde von einer schwäbischen Schraubenfirma als Betriebsexkursion genutzt.

Die Deutsch-Finnische Gesellschaft bot als I-Tüpfelchen eine Wochenendveranstaltung zum Austausch und Kennenlernen an.

Insgesamt war dies eine sehr gelungene Veranstaltung. Wer sie versäumt hat, findet hier weitere Informationen: www.dfg-nuernberg.de oder kann sich die Ausstellung downloaden. (PDF im Internen Bereich – für BauFrauenMitglieder)

 

Mona Sandner-Abboud

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