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Wir freuen uns auf Ihre Mitgliedschaft

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Artikel 1 – Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen „BauFrauen“ und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung lautet der Name des Vereins „BauFrauen e.V.“.
  2. Der Sitz des Vereins ist Nürnberg.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Artikel 2 – Zweck des Vereins

  1. Der Zweck des Vereins ist die Förderung und Pflege der Architektur. Der Verein unterstützt und fördert den interdisziplinären Informations- und Erfahrungsaustausch von Planerinnen, Architektinnen und interessierten Frauen.
    Er führt Veranstaltungen, Vorträge, Exkursionen und Fortbildungsmaßnahmen durch, die sich mit der Gestaltung und Erhaltung unserer Umwelt beschäftigen. Frauenspezifische Bedürfnisse und Vorstellungen stehen dabei im Vordergrund.
  2. Ein besonderes Interesse gilt dabei frauenspezifischen Sichtweisen in der Planung, Nutzung und Betrachtung der gebauten Umwelt.
  3. Der Verein führt Veranstaltungen, Vorträge, Exkursionen und Fortbildungen durch und organisiert den Dialog zwischen Interessierten und in der Planung Tätigen um das Bewusstsein für architektonische Werte zu vertiefen und zur Humanisierung der gebauten Umwelt beizutragen.

Artikel 3 – Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Artikel 4 – Mitgliedschaft

  1. Mitglieder des Vereins können volljährige Einzelpersonen werden. über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.
  2. Die Mitgliedschaft kann zum Ende des Kalenderjahres schriftlich gekündigt werden. Die Kündigung muss dem Vorstand spätestens am 30.11. vorliegen.
  3. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung mit Zweidrittel-Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

 

Artikel 5 – Beitrag

  1. Der Beitrag ist jährlich im Voraus zu entrichten. Das Mitglied überträgt eine Einzugsermächtigung bei Aufnahme.
  2. Die Höhe des Beitrags setzt die Mitgliederversammlung fest.

 

Artikel 6 – Organe des Vereins

  1. Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.
  2. Zur Förderung der Aufgaben des Vereins können von der Mitgliederversammlung Beiräte eingerichtet werden.

 

Artikel 7 – Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich im ersten Quartal statt, die Einladung durch den Vorstand erfolgt schriftlich unter Angabe der Tagesordnung mindestens drei Wochen vorher.
    1. Die Aufgaben der ordentlichen Mitgliederversammlung sind:
    2. Entgegennahme des Tätigkeits- und Rechnungsberichtes
    3. Entlastung des Vorstandes
    4. Neuwahl des Vorstands
    5. Beschlussfassung über Anträge
    6. Festsetzung des Jahresmitgliedsbeitrags
    7. Beschlussfassung über Satzungsänderungen
    8. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins
  2. Jedes Mitglied ist berechtigt Anträge zu stellen. Über die Aufnahme in die Tagesordnung entscheidet die Mitgliederversammlung. Anträge auf Satzungsänderung, Änderung des Vereinszwecks, Änderung des Mitgliedsbeitrags oder auf Vereinsauflösung sind schriftlich zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand einzureichen. Diese Anträge sind in die Tagesordnung aufzunehmen und den Mitgliedern als Ergänzung der Tagesordnung eine Woche vor der Mitgliederversammlung nach zu reichen.
  3. Jedes Mitglied hat auf der Mitgliederversammlung eine Stimme. Die Mitgliederversammlung kann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder über die Tageordnungspunkte entscheiden. Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Mehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorstand. Zur Änderung der Satzung, des Vereinszwecks und des Mitgliedsbeitrags ist eine Mehrheit von zwei Dritteln und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von vier Fünfteln der abgegebenen Stimmen erforderlich. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
  4. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu erstellen mit Ort, Zeit der Versammlung, Anwesenheitsliste und Abstimmungsergebnissen. Das Protokoll ist von der Versammlungsleiterin zu unterzeichnen.
  5. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann unter Angabe des Grundes jederzeit vom Gesamtvorstand einberufen werden. Sie muss einberufen werden, wenn sie von mindestens einem Viertel der Mitglieder verlangt wird.

 

Artikel 8 – Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus mindestens drei Frauen:
    1. einer Vorsitzenden
    2. einer stellvertretenden Vorsitzenden
    3. einer Schatzmeisterin
      über eine Erweiterung des Vorstandes, also die Wahl von weiteren stellvertretenden Vorsitzenden, entscheidet die Mitgliederversammlung.
  2. Der Vorstand wird für die Dauer von zwei Jahren gewählt, Wiederwahl ist zulässig.
  3. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins ehrenamtlich.
  4. Jedes Vorstandsmitglied vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln vertretungsberechtigt.
  5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder eingeladen sind und mindestens drei Mitglieder anwesend sind. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.

 

Artikel 9 – Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
  2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Frauennotruf Nürnberg e.V., Ludwigsplatz 7, 90403 Nürnberg, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat.

Nürnberg, 14. Dezember 2006

Wahl 2016

1. Vorsitzende Sabine Wildner
Stellvertretende Vorsitzende Lea Rattmann
Schatzmeisterin Patricia Dallhammer
Beisitzende Mona Sandner-Abboud

1996
gründete sich die Interessengemeinschaft Frau + Raum auf Initiative der Architektinnen Elisabeth Sieber, Karin Merkl und Ute Ammon.
Waren es beim ersten Treffen noch sieben Planerinnen und Architektinnen, erhöhte sich die Anzahl schnell auf 25 bis 30 interessierte Frauen bei allen weiteren Treffen, die im Kulturladen Nord in der Wurzelbauerstraße in Nürnberg stattfanden.
Angesprochen fühlten sich Planerinnen aller Fachrichtungen – Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur, Bauingenieurwesen, Bauphysik – sowohl freiberuflich Tätige als auch Angestellte und Verbeamtete.

Die Anliegen der ersten Stunde waren
· Raum für den Austausch über berufliche Erfahrungen aus Frauensicht
· Vernetzung mit bereits bestehenden ähnlichen Gruppierungen
· Aktionen auf regionaler Ebene
· Frauen und Wohnen – aus der Sicht der Planenden und der Wohnenden.

1997 bis 2005
wurden die Themen, die uns am brennendsten interessierten, in Workshops, Seminaren, Vorträgen, Werkstattberichten und Exkursionen jeweils in einem Jahresprogramm zusammengestellt, diskutiert, begangen, diskutiert, gelauscht, diskutiert, gezeichnet und noch mehr diskutiert. Und am Ende eines jeden Jahres dokumentierten die Themenhefte alle wichtigen Informationen, Inhalte und Ansprechpartnerinnen in optimaler Weise für alle Mitglieder.

Themenauswahl:
· Auswirkungen neuer Lebensformen auf die Architektur
· Auseinandersetzung mit Bebauungsplänen und Einflußnahme
· Freiraumgestaltung für Frauen und Mädchen
· Frauen in Lehre und Forschung
· Frauen in der Architektenkammer
· Architektinnen in der Kulturgeschichte
· Frauen schaffen Wohnraum für Frauen (Genossenschaften)
· Kommunikationsstrukturen von Frauen in Männerberufen

Exkursionen:
· Fahrradexkursion in Nürnberg – Langwasser
· Soziales Wohnbauprojekt Büchenbach
· Neuer Wohnungsbau in Ingolstadt
· Wohnen für Alleinerziehende in der Luisenstraße in Nürnberg
· Coburg – Wohnungsbaufacetten kritisch betrachtet
· Baustellenführung HOB-Center in Zirndorf

Werkstattberichte:
· Brigitte Sesselmann: Werkstattbericht der selbständigen Architektin und Stadtplanerin
· Brigitte Jupitz: Erfahrungen einer Architektin in freien Büros und der öffentlichen Verwaltung
· Christine Kayser und Sabine Wildner: Werkstattbericht aus der Innenarchitektur
· Christa Baumgartner: Werkstattbericht einer Architektin und Kammerfrau
· Susanne Fuchs: Werkstattbericht einer Landschaftsarchitektin
· Pia Regner und Ute Groß: Werkstattbericht aus dem ökologisch orientierten Ingenieur- und Architekturbüro
· Regine Bort: Werkstattbericht aus dem Architekturbüro Dotterweich-Bort
· Kerstin Gruber: Werkstattbericht aus dem Büro für naturnahe Grünplanung

1999
befassten sich die Architektinnen von Frau + Raum mit den Möglichkeiten Einfluss auf die Berufspolitik zu nehmen und traten bei der Wahl der Bayerischen Architektenkammer mit der eigens gegründeten Liste DIE FRAUEN an. Auf Anhieb wurden sieben Vertreterinnen gewählt und DIE FRAUEN sind seitdem nicht mehr aus der Kammerarbeit wegzudenken und verlässliche und ausdauernde Berufspolitikerinnen geworden. Bayernweit wurden nun die Kontakte ausgeweitet.

2006
hat Elisabeth Sieber, die Mitbegründerin und langjährige „Managerin“ von Frau + Raum, um eine Staffelübergabe gebeten und sich aus dem aktiven Netzwerken vorerst zurückgezogen. Bei einer außerordentlichen Sitzung am 8. März, dem Internationalen Frauentag, wurde entschieden, einen Verein zu gründen und das über 10 Jahre gewachsene Netzwerk weiterhin zu pflegen und auszubauen.
Die Vereinsgründung fand am 2. August 2006 unter dem neuen Namen BauFrauen e.V. statt.
Am 6. Oktober wurde bei Vortrag, Musik und gutem Essen 10 Jahre Frau + Raum zusammen mit der Gründung der BauFrauen gefeiert.

Ute Ammon / 9.11.2015