Mit dem Fahrrad in Freiburg

Unsere Exkursion 2017, dieses Mal mit 15 BauFrauen

Freitag 07.07.
• Anfahrt mit der Bahn ab Nürnberg Hbf 7.39 Uhr
• Ankunft in Freiburg 12.00 Uhr
• Kleiner Fußweg v ca. 10 Min zum Hotel „am Rathaus“ mitten in der Innenstadt
• Nach einer kleinen Mahlzeit holte uns Frau Mayer von greencity Freiburg um 15.00 Uhr ab zu
einer ca. 2stündigen Führung durch die Innenstadt mit dem Themenschwerpunkt Umwelt und Stadtplanung.
• Gemeinsames Abendessen

Samstag 08.07.
• Um 9.30 gings zum Fahradverleih.
• Frau Meyer von greencity Freiburg und der Architekt NN zeigten uns ab 10.00 Uhr das Vauban-Viertel (Kraftwerk, + Heliotrop v außen, Haus der Bauern).
Das Vauban-Viertel, ein ökologisches Stadtviertel mit ca. 5500 Bewohnerinnen und
Bewohnern wird geprägt durch die Präsenz von viel Natur und wenig Autos.
Niedrigenergie- oder Passivhäuser sind Standard. Die Energieversorgung erfolgt dezentral
und hoch effizient (Blockheizkraftwerk, Sonnenenrgie). Die Solarsiedlung ist die weltweit
erste Plusenergie-Siedlung.
Das Viertel ist auch geprägt durch eine enge Verzahnung von Stadtplanung und
Bürgerbeteiligung („lernende Planung“). Zahlreiche Kooperativen haben günstigen
Wohnraum auch für behinderte oder ältere Menschen geschaffen. Die hohe Qualität der
öffentlichen Plätze sorgt für gute Kontakte und eine funktionierende Nachbarschaft.

• 13.00 Uhr gemeinsames Mittagessen im “Süden“
• 14.30 Uhr Fahrt ins Rieselfeld
Das Rieselfeld ist eines der ältesten und größten ökologischen Viertel Europas. Alle
Gebäude entsprechen mindestens dem Niedrigenergie-Standard. Es befindet sich inmitten
eines 255 Hektar großen Naturschutzgebiets. Ehemals wurden hier Freiburger Abwässer
verrieselt. Heute wird das Regenwasser des Viertels genutzt, um eine wasserreiche
Landschaft mit ihrer typischen Flora und Fauna zu erhalten. Ein Naturschutzgebiet mit
hohem Freizeitwert ist das Ergebnis. Weiteres Kennzeichen des Viertels sind gute soziale
Strukturen, die rege Kontakte zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern fördern und
Neuzugezogene rasch integrieren. Dies wurde möglich durch eine intensive
Bürgerbeteiligung. Das „Glashaus“ im Zentrum ist Symbol und Ort dieser starken
Vernetzung. Schließlich ist das Verkehrskonzept interessant, das Fußgängern alternative
Wege durch die halb-öffentlichen Innenhöfe bietet. Eine interessante Durchlässigkeit von
öffentlichem und privatem Raum prägt das Viertel.

Frau Müller wird uns das Projekt „Frau+Stadt“ erläutern.
• Nach der Rückgabe der Fahrräder gegen 18.45 Uhr blieb uns Zeit für ein gemeinsames Abendessen

Sonntag, 09.07.
Museumstag: Augustinum

Rückfahrt nach Nürnberg 15.56 Uhr

Organisation: Theresia Mattes und Kristin Schäfer